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Literarischer Zweifel

 

 

Auf den Spuren des Zweifels

 

 

 


  • Gelobt sei der Zweifel! Ich rate euch, begrüßt mir
    Heiter und mit Achtung den
    Der euer Wort wie einen schlechten Pfennig prüft!
    Ich wollte, ihr wäret weise und gäbt
    Euer Wort nicht allzu zuversichtlich.

     (Bertolt Brecht: Lob des Zweifels)


  • niuwan der zwîvel eine,
    der ist ein mortgalle
    (Hartmann von Aue: Gregorius, V. 166-167)

  • Der Zweifel fehlt, der alte Wanderstab.
    (Gottfried Keller: Den Zweifellosen)

  • Freilich, wenn ihr den Zweifel lobt,
    So lobt nicht
    Das Zweifeln, das ein Verzweifeln ist!
    (Bertolt Brecht: Lob des Zweifels)

  • so ist aber noch sêrer missetân,
    swer sô den zwîvel und den wân
    ûf die gewisheit bringet
    (Gottfried von Straßburg: Tristan, V. 13801–13803)